Es war ein Spiel, in dem Potsdam über weite Strecken die Kontrolle behielt: die Gäste setzten sich am Ende mit 67:53 durch und bauten damit die entscheidende Führung bis auf 16 Punkte aus, während ALBA BERLIN Basketballteam 2 zeitweise eine Höchstführung von sechs Punkten hatte. Die Partie war nur einmal ausgeglichen, und die Führung wechselte nur ein einziges Mal, früh im ersten Viertel.

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Schon der Auftakt gab den Ton an. Im ersten Viertel führte Markus Engel die RedHawks mit fünf Punkten an — er traf sowohl von der Freiwurflinie als auch aus der Distanz — und Potsdam erspielte sich ein 12:6-Polster, gestützt von starken Freiwurfquoten (5 von 7) und einer Zweipunkt-Effizienz, die das Viertel dominierte (2 von 2 Zweier). ALBA antwortete dagegen vor allem von jenseits der Linie: Sancho Pau Del Pino Kruse und Philipp Hölsken sorgten mit jeweils einem erfolgreichen Dreier für die einzigen sechs Punkte ihres Teams in den ersten zehn Minuten. Bei 6:7, 6 Minuten und 26 Sekunden ins Spiel, übernahmen die RedHawks erstmals die Führung, und diese frühe Wendung blieb der einzige Leaderwechsel der Partie.

Im zweiten Viertel blieb Potsdam knapp vorn. Sinan-Tao Kastens war der auffälligste Scorer für die RedHawks in dieser Phase und sammelte acht Punkte, vor allem aus dem Feld. Potsdam setzte seine Zweipunktstärke fort und kam auf sechs von sechs Versuchen unter dem Korb im zweiten Durchgang, während ALBA vor allem an der Freiwurflinie nachlegte und sieben ihrer zwölf Freiwurfversuche traf: so stand es zur Halbzeit weiter zugunsten der Gäste, die sich durch beständige Treffer an der Linie und im Zweierbereich eine Grundlage verschafften.

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Das dritte Viertel brachte die größte Ausbruchssequenz der Partie: bei 26:14 markierten die Statistiker eine 12:2-Serie der RedHawks, die das Ergebnis auf 42:30 stellten und die Partie vorentscheidend zu ihren Gunsten drehten. Doch ALBA antwortete beherzt: binnen kurzer Zeit stemmte sich das Heimteam mit einer eigenen 12:3-Aufholjagd zurück und verkürzte bei 28:20 auf 42:45, getragen von einem starken Drittel, in dem ALBA 22 Punkte gelangen — Taavi Neerpasch und ein namentlich nicht näher bezeichneter Spieler trugen jeweils fünf Zähler bei, auch aus der Distanz. Gleichwohl blieb Potsdam mit ebenfalls 22 Punkten offensiv stabil; Amani Ogette war mit sechs Punkten ein Konstante für die Gäste.

Im Schlussabschnitt machte Potsdam den Vorsprung wieder fest. Philipp Sebastian Schwarz war mit fünf Punkten der auffälligste Scorer für die RedHawks im vierten Viertel, und Potsdam erzielte 15 Zähler gegen nur neun von ALBA in den letzten zehn Minuten. In diesem Abschnitt entschieden die Effizienz in der Zone und die Beständigkeit aus dem Zweipunktbereich (Potsdam traf sechs von sechs Zweiern im vierten Viertel) zugunsten der Gäste, während ALBA zwar zweimal von der Dreipunktlinie erfolgreich war, am Ende aber nicht ausreichen konnte, um die Aufholjagd zu vollenden.

Über die gesamte Begegnung verteilt spiegeln die Periodenwerte die Schwerpunkte: Potsdam erzielte viele seiner Punkte aus dem Zweierbereich und an der Linie in den ersten Halbzeiten, während ALBA seine Punkte eher über Dreier und Freiwürfe sammelte. Besonders auffällig war Potsdams Dreierquote im dritten Viertel (drei verwandelte Dreier bei genauso vielen Versuchen) und die hohe Trefferquote aus dem Zweierbereich in der zweiten Halbzeit, die den Sieg sicherte. Insgesamt gab es nur wenige Führungswechsel und ein kurzes Aufbäumen des Heimteams, doch am Ende setzten sich die RedHawks Potsdam mit dem 67:53-Endstand durch.

Quelle: DBB Scores

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