RedHawks gewinnen gegen die Rostock Seawolves im ersten Heimspiel der Saison
Die RedHawks Potsdam setzten sich am Ende mit 73:50 durch und bestimmten das Spiel über weite Strecken. Schon in den ersten Minuten legten die Gastgeber den Grundstein: nach zehn Minuten führten sie 19:11, angeführt von Tim Decker, der im ersten Viertel fünf Punkte erzielte, darunter einen Dreier und einen Zweier. Potsdam profitierte früh von freigeworfenen Punkten und traf im ersten Abschnitt sieben seiner zehn Freiwürfe, während Rostock nur zwei seiner zwei Versuche verwertete.
Potsdam zog Mitte des ersten Viertels mit einem frühen Lauf davon; eine 9:2-Phase hatte beim Stand von 19:9 bei 09:08 entscheidenden Anteil daran. Im zweiten Viertel blieb das Spiel vergleichsweise eng, Mark Engel war der auffälligste Schütze für Potsdam in diesem Abschnitt mit fünf Punkten, während Oskar Lüdtke bei Rostock auf ebenfalls fünf Zähler kam. Beide Teams trafen aus dem Feld: Potsdam war in Viertel zwei vor allem aus dem Zweipunktebereich effizient (6/6), Rostock hielt dagegen und sammelte 14 Punkte.
Nach der Pause erhöhte Potsdam das Tempo erneut. Mark Engel führte sein Team auch im dritten Viertel an und erzielte sechs Punkte; zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich eine stärkere Potsdamer Kontrolle ab, verstärkt durch eine 10:0-Phase kurz vor Ende des dritten Viertels, die das Score auf 52:35 brachte (29:50). Rostock hatte im dritten Abschnitt nur zehn Zähler, machte seine Freiwurfgelegenheiten jedoch kaum geltend (1/4).
Im Schlussabschnitt brachte Gleb Schkarevskij mit zehn Punkten im vierten Viertel die Entscheidung endgültig zugunsten der RedHawks; sein Viertel beinhaltete vier verwandelte Freiwürfe und drei Zweipunkttreffer. Rostocks bester Punktesammler im letzten Abschnitt war Carl Petrick mit sieben Zählern. Potsdam erzielte im vierten Viertel 21 Punkte, erneut sehr treffsicher aus dem Zweipunktbereich (8/8) und mit fünf getroffenen Freiwürfen, während Rostock 15 Punkte beisteuerte und an der Linie 4/8 traf.
Die größte Führung des Abends lag bei 25 Punkten zugunsten der RedHawks Potsdam; für Rostock wurde keine Führung registriert. Die Partie war nur einmal ausgeglichen, und es gab keinerlei Führungswechsel im Verlauf des Spiels. Insgesamt prägten Potsdams konsequente Freiwurf- und Zweipunkt-Performance sowie die beiden entscheidenden Läufe (9:2 im ersten Viertel und 10:0 kurz vor Ende des dritten Viertels) den Verlauf und führten zum klaren Heimerfolg.
Quelle: DBB Scores
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